Begeisterung für WETSCAPES2.0 bei MV-Wissenschaftsministerin Martin
20.08.2025 – Bettina Martin (Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern) besucht die Universität Greifswald und informiert sich dabei unter anderem über die Arbeit im Sonderforschungsbereich WETSCAPES2.0.
„Dass es der Universität Greifswald gelungen ist, mit WETSCAPES2.0 einen neuen Sonderforschungsbereich einzuwerben, zeigt, dass hier Forschung auf allerhöchstem Niveau betrieben wird“, betont die Ministerin.
Bei einer Führung erhält sie Einblicke in die Forschung zu wiedervernässten Niedermooren, darunter Experimente mit 108 künstlichen Minimooren in einer Mesokosmos-Versuchsanlage.
Aufbau der Screening Sites
15.08.2025 – Aktuell werden über 80 Screening Sites in wiedervernässten Niedermooren in Mecklenburg-Vorpommern eingerichtet. Ziel ist es, Standorte entlang unterschiedlicher Wiedervernässungsstadien systematisch zu erfassen. Dafür sind regelmäßig mehrere Teams im Gelände unterwegs, installieren Messinfrastruktur und erfassen zentrale Parameter wie Wasserstände, Torfeigenschaften und mikrobielle Gemeinschaften. Im Vorfeld erfolgen umfangreiche Abstimmungen mit Behörden und Flächeneigentümer*innen zur Einrichtung der Standorte.
Die erhobenen Daten bilden eine zentrale Grundlage, um die Auswirkungen der Wiedervernässung besser zu verstehen.
Internationaler Austausch zur Moorforschung mit dem britischen Botschafter
01.08.2025 – Im Rahmen eines Besuchs des britischen Botschafters Andrew Mitchell an der Universität Greifswald werden aktuelle Entwicklungen der Moorforschung vorgestellt, darunter auch Einblicke in den Sonderforschungsbereich WETSCAPES2.0.
Der Austausch unterstreicht die internationale Einbettung der Forschung zur Moorwiedervernässung und zeigt Perspektiven für zukünftige Zusammenarbeit und Wissenstransfer auf.
Moorforschung im Fokus: Besuch des Bundesumweltministers Carsten Schneider
04.07.2025 – Bundesumweltminister Carsten Schneider besucht das Greifswald Moor Centrum und erhält Einblicke in aktuelle Forschungsansätze zur Wiedervernässung von Mooren. Dabei werden auch Arbeiten und Perspektiven vorgestellt, die im Rahmen von WETSCAPES2.0 weiterentwickelt und erforscht werden.
Im Fokus beim Besuch standen Methoden zur Erfassung von Pflanzenbiomasse und Treibhausgasen, Untersuchungen zu Torfeigenschaften sowie Fragen zu Paludikultur, Biodiversität und Torfbildung.
Erstes Mesokosmos-Experiment gestartet
04.06.2025 – Konsortiumsmitglieder richten in der Greifswalder Mesokosmos-Anlage das WETSCAPES2.0-Experiment „Rewetted Peat“ ein. Untersucht wird, wie wiedervernässte Niedermoore auf extreme hydrologische Ereignisse wie Trockenperioden und Überflutungen reagieren.
Dafür wurden 108 Mesokosmen mit Torf befüllt und mit den Pflanzenarten Phragmites australis, Carex acutiformis und Carex rostrata bepflanzt. Parallel erfolgen Probenahmen zur Analyse mikrobieller Prozesse.
In dem kontrollierten Experiment werden bis ins Jahr 2026 unterschiedliche Wasserstände und Extremwetterereignisse simuliert. Damit wird ein wichtiger Datengrundstein für den Sonderforschungsbereich gelegt.
Gemeinsame Exkursion zum Polder Fuhlendorf
04.06.2025 – Mitglieder des Konsortiums treffen sich gemeinsam mit der Ostseestiftung und dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) zu einer Exkursion in den Polder Fuhlendorf. Das entwässerte Küstenmoor ist Teil des ANK-geförderten Modellvorhabens „Moorklimaschutz an der Ostseeküste“ und soll durch Deichrückbau renaturiert werden.
Im Rahmen von WETSCAPES2.0 ist vorgesehen, das Gebiet als Landschaftsexperiment wissenschaftlich zu begleiten. Die Exkursion dient der Abstimmung zentraler Fragestellungen und der Vorbereitung der Arbeiten vor Ort. Diskutiert werden unter anderem der Aufbau von Messinfrastruktur zur Erfassung von Treibhausgasflüssen sowie Untersuchungen an der Schnittstelle zwischen Moor und Bodden.
Startschuss für WETSCAPES2.0
03.04.2025 – In einem zweitägigen Auftakttreffen an der Universität Rostock ist der Sonderforschungsbereich offiziell gestartet. Mehr als 50 Wissenschaftler*innen der acht Partnerinstitutionen kamen zusammen, darunter zahlreiche Early Career Researchers. Das Treffen bot Raum für fachlichen Austausch und legte die Grundlage für die Zusammenarbeit in den verschiedenen Teilprojekten. Die Vielfalt der beteiligten Disziplinen zeigt den interdisziplinären Anspruch und die Komplexität des Forschungsprogramms.
Ein Highlight war die gemeinsame Exkursion zu einem der geplanten Screening-Standorte. Dort wurden die ersten Sensoren für die Datenerhebung installiert: der Auftakt für ein Messnetz mit insgesamt rund 1.000 Sensoren.








